Systemische Aufstellungsarbeit

Wer bin ich in meiner Familie, meinem Freundeskreis, in meinen Liebesbeziehungen? Und warum fühle ich mich oft so unwohl in meiner Haut?

Häufig verlieren wir uns in den Ansprüchen und Verstrickungen unserer Umgebung und vergessen uns selbst, haben keinen Zugang zu unserer ureigenen Identität und unseren persönlichen Anliegen. Je weiter wir uns in unserem Empfinden von uns selbst entfernen, desto eher entstehen Gefühle von Trauer, Unruhe, Schmerz und Angst.

Kein Mensch ist jemals ohne Beziehungen – auch wenn wir uns aus den Ursprungsfamilien gelöst haben, selbst wenn wir ohne Partner*innen oder Familie leben, sind wir immer Teil eines (nicht nur) menschlichen Beziehungssystems. Im systemischen Denken geht es um die eigene Rolle in den verschiedenen Systemen und inwieweit ich mein eigenes Anliegen auch im Kontakt mit anderen leben kann.

Das eigene Anliegen leben
In der Aufstellungsarbeit zum eigenen Anliegen geht es um die Arbeit mit Anliegenssätzen, die zu Beginn einer Aufstellung als Arbeitsgrundlage ausgewählt werden.
Sätze wie

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich gehöre nicht dazu, auch wenn ich mich bemühe.
  • Ich habe Angst vor der Zukunft.
  • Ich will jetzt endlich mein eigenes Ding machen

werden in ihren einzelnen Bestandteilen von den Gruppenteilnehmer*innen aufgestellt. Die daraus entstehende Dynamik zeigt ein ganz neues Bild des Satzes und kann alte Verstrickungen und Belastungen, die diesen Satz und das damit verbundene Muster haben entstehen lassen, in Bewegung bringen und lösen.


Diese Aufstellungsarbeit kann in Einzelsitzungen und Gruppensettings stattfinden.